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Ravenryde

Autor: Tobi - erstellt am Montag, 14. Januar 2008

 

Hard Rock and Roll – laut, finster und böse – das war die Absicht von Gitarrist Didi Saller, als er 2005 damit begann, eine neue Band auf die Beine zu stellen. Wie zu erwarten, dauerte es über zwei Jahre bis die Musiker gefunden wurden, die den hohen Ansprüchen genügten, und in der Lage waren das Konzept umzusetzen...

Kein Wunder, denn schließlich bewies Didi Saller seine Meisterklasse nicht etwa bei irgendeiner Nachahmerband, sondern als Gitarrist der „Erfinder des Heavy Metal“ – der amerikanischen Rock-Legende „Blue Cheer“.

Als erstes festes Bandmitglied stößt Drummer Andy Gmeinwieser zu Didi Saller, ein erfahrener Mann, der nach wie vor Ex-„Whitesnake“-Gitarrist Mickey Moody bei seinen Auftritten unterstützt. Mit Keyboard-As Jens Walter wird ein Musiker gefunden, der den melodischen Gegenpart zu Didi`s Riffing bildet. Als Programmierer für ROLAND© Fantom-X Equipment tätig, entführt Jens die Zuhörer in Klangwelten, die im wahrsten Sinne des Wortes, noch nie ein Mensch zuvor gehört hat. Bassist Hans Leikam – Instrumentalist der Extraklasse – gibt der Band, als vierter im Bunde, ein Fundament, das seinesgleichen sucht. Hans zu seinem Bass-Sound: „Die Erde bebt!“ Nach etlichen Sänger-Auditions traut die Band ihren Ohren nicht, als Vocalist Matt Pfaller eines Tages auftaucht und loslegt. Bereits nach wenigen Takten ist klar, dass Matt die Band optimal komplettiert. Er ist fortan der Frontmann, der den „Spirit“ von RAVENRYDE geradezu perfekt verkörpert.

Und Spirit ist es auch, um das sich alles dreht bei RAVENRYDE. Der Geist der 70er und frühen 80er Jahre, als Rockshows noch Rockshows waren, als die Magie im Konzertsaal geradezu greifbar war. Didi Saller drückt es so aus: "Wir wollen den Rockfans zurückgeben, was ihnen gestohlen wurde!" In Zeiten von Rap-Crap und seichtem Sing-Sang schlägt die Band in eine ganz andere Kerbe. Denn was RAVENRYDE auf Band und Bühne bringen gleicht einer Dampfwalze – eine mächtige Rhythm-Section, Keyboards wie von einem anderen Stern, Matt Pfaller`s Stimme, als wollte sie die nordischen Götter in Valhalla anrufen und über allem die donnernde Gitarre von Didi Saller. Der Sound des Quintetts kommt nicht aus dem Kopf, nicht von Herzen, und auch nicht aus dem Bauch, sondern von noch weiter unten. Er entspringt dem tiefen Bedürfnis der Musiker, Härte gleichermaßen wie Emotion, Ehrlichkeit und Freiheit, Phantasie und Magie musikalisch zum Ausdruck zu bringen – und dies in einer Intensität, die selbst einem Lord Voldemort das Blut in den Adern gefrieren lassen dürfte.

 

 
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